In der Evolutionspädagogik wird das Gehirn als ein dynamisches, sich ständig entwickelndes Organ betrachtet, das auf bewegungs- und erfahrungsbasierte Lernprozesse angewiesen ist. Wenn Kinder in einem Umfeld sind, das nicht ihren natürlichen, evolutiv geprägten Bedürfnissen entspricht – wie z.B. durch zu viel abstraktes Denken oder zu frühes Kognitionslernen ohne körperliche Bewegung – können sie in ihrer Entwicklung blockiert werden.